Agaporniden (Unzertrennliche, Lovebirds)

Agaporniden (Zwergpapageien) – Unzertrennlichen oder Lovebirds

Agaporniden (Unzertrennliche) sind sehr beliebte Vögel und eignen sich wunderbar als Käfig- bzw. Volierenvogel. Die Arten dieser Zwergpapageien sind kommen hauptsächlich in äquartornahen Gebieten (Afrotropis) vor.

Allgemeines
Arten

Pfirsichköpfchen (Agapornis fischeri)

Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis)

weitere Arten

Haltung

Ernährung

Zucht

Buchempfehlungen

Allgemeines & Steckbrief der Agaporniden

Wie alle Papageien sind Agaporniden sehr gesellige Vögel, die niemals einzeln gehalten werden sollten. Hat sich ein Pärchen einmal gefunden, so bleiben sie ein Leben lang zusammen. Das ausgeprägte Pflegeverhalten und enges aneinander Kuscheln ist eines der wesentlichen Merkmale dieser Papageienart. Sie werden daher auch als Lovebirds (Liebesvogel) bezeichnet.

Der Name Lovebird kommt natürlich aus dem Englischen, der griechische (wissenschaftliche) Name Agapornis setzt sich zusammen aus:
agape = Liebe
ornis = Vogel

Obwohl es sehr friedlich und harmonisch aussieht, wenn die Unzertrennlichen eng aneinander geschmiegt zusammen sitzen, sind diese kleinen Vögel (zwischen 13 und 18 cm lang und etwa 50 g schwer) sehr streitsüchtig. Bei Gemeinschaftshaltung mit anderen Vogelarten, kann der sehr kräftige Schnabel den anderen Vogel übel zurichten. Das Zusammenhalten von Agaporniden (Unzertrennliche) mit Wellensittichen sollte unterlassen werden, auch wenn die Voliere viel Platz bietet. Schließlich sind es sehr unterschiedliche Vogelarten, die zudem von einen anderen Kontinent stammen.

Eine Besonderheit der Agapornis ist der weiße Augenring, die alle Arten tragen. Zudem ist eine Geschlechterkennung bei Agaporniden sehr schwierig. Das Geschlecht erkennt man nicht, wie beim Wellensittich, an der Wachshaut des Schnabels. Bei dieser Vogelart kann nur mittels DNA-Test und beobachten des Verhaltens (Fütterung des Partners, Begattung) das Geschlecht bestimmt werden. Bei Jungvögel ist eine Bestimmung des Geschlechtes unmöglich. Hier muss der Halter warten, bis die Vögel vollkommen durchgefärbt und die Jungendmauser (ca. 6 bis 7 Monat) hinter sich hat.

Arten der Agaporniden (Unzertrennliche)

Bekannt sind heute 9 verschiedene Arten der Agaporniden, relativ häufig sind Pfirsichköpfchen, Schwarzköpfchen und Rußköpfchen in Käfigen und Volieren anzutreffen. Erdbeerköpfchen sind sehr selten, da sie schwierig zu züchten sind.

Pfirsichköpfchen (Agapornis fischeri)

Die Verbreitung der Pfirsichköpfchen (Fischer´s Unzertrennliche) ist auf ein kleines Gebiet südlich und südöstlich des Victoriasees begrenzt. A. fischeri wurde 2013 in die Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN aufgenommen.
Erscheinungsbild:
Die Grundfarbe des Gefieders ist grün. Kehle, Stirn und Wangen sind auffällig orangerot. Ein gelbes Band überzieht die Brust der Vögel und der Bürzel sowie die Oberschwanzdecke und die Schwanzfedern sind blau gefärbt. Die Jungvögel haben eine mattere Gefiederfärbung.


Größe:
Männliche, adulte Vögel 140 mm – 150 mm bei einem Gewicht von 49 Gramm.
Weibliche, adulte Vögel 140 mm – 150 mm bei einem Gewicht von 53 Gramm.

Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Der Lebensraum der Schwarzköpfchen (Agapornis personatus) erstreckt sich südwestliche vom Sambesi, im südwestlichen Kenias und Tansania. A. personatus wurde 2013 in die Rote Liste gefährdeter Arten der IUCN aufgenommen.

Erscheinungsbild:
Grün ist auch die Grundfärbung bei den Schwarzköpfchen. Der Kopf hat eine dunkelbraune bis schwarze Färbung. Die dunklen Augen sind von einem weißen Augenring umgeben und der Schnabel leuchtet rot und auf der Brust trägt er ein gelbes Band. Bei blauen Schwarzköpfchen ist das Schnabel rosafarben.


Foto: Flickr CC 2.0
Peter Steward
Fischer’s – Yellow-collared lovebird hybrid -, Kenya, Lake Naivasha

Schwarzköpfchen (Agapornis personatus)

Größe:
Männliche, adulte Vögel 150 mm – 160 mm bei einem Gewicht von 50 Gramm.
Weibliche, adulte Vögel 150 mm – 160 mm bei einem Gewicht von 56 Gramm.

Rußköpfchen (Agapornis nigrigenis)

Der Lebensraum des Rußköpfchens (Agapornis nigrigenis) erstreckt sich südwestliche vom Sambesi bis zu den Victoriafällen und in Simbabwe. A. nigrigenis gilt als bedrohte Tierart, in einigen Gebieten ist das Rußköpfchen bereits ausgestorben.

Erscheinungsbild:
Rußköpfchen ähneln dem Schwarzköpfchen sehr. Die Färbung des Gefieders ist jedoch etwas matter. Der Kopf hat eine braunschwarze Färbung. Die Augen sind von einem weißen Augenring umgeben und der Schnabel ist rot. Auf der Brust trägt das Rußköpfchen einen leicht rosafarbenen Fleck.



Größe:
Männliche und weibliche Vögel unterscheiden sich nicht, sie werden bis 150 mm groß und 50 Gramm schwer.

Folge Agaporniden-Arten kommen selten in den heimischen Käfigen vor. Zum einem sind sie sehr scheu und zum anderen ist die Zucht der Vögel äußerst schwierig. So gelingen nur wenige Züchter Nachzuchten.

  • Grauköpfchen (Agapornis canus) – sind sehr scheue Zwergpapageien. Sie kommen auf Madagaskar vor. ♂ besitzen einen grauen Kopf, Hals, Brust und Nacken. Das restliche Gefieder ist hellgrün, Flügeldecke ist dunkelgrün, Schwanzfeder schwarz. ♀ Gefieder gelbgrün und nur im Gesicht grau.
  • Orangeköpfchen (Agapornis pullarius) – Kommt in Westafrika, Sierra Leone, Kamerun und Uganda vor. Das Gefieder weist ein leuchtendes grün auf, das Gesicht und die Kehle sind orangerot. Flügelrand und Bürzel sind blau/gelb. ♀ Gesicht etwas blasser.
  • Tarantapapagei (Agapornis taranta) – wird auch als Bergpapagei bezeichnet und kommt Hochland Äthiopiens vor. Grundfärbung des Gefieders ist Grün, Flügeldecke ist schwarzbraun. ♂ A. taranta besitzen eine rote Stirn und rote Ring um die Augen, Schnabel ist leuchtend rot. ♀ ohne rote Stirn und apfelgrüne Augenringe, der Schnabel ist etwas blasser.
  • Grünköpfchen (Agapornis swindernianus) – Das Verbreitungsgebiet von A. swindernianus ist Zentralafrika. Das Gefieder ist vollkommen grün, im Nacken besitzt der Vogel ein schwarzes Band. Die Bauchseite ist etwas heller. Zwischen den Geschlechtern gibt es keine Unterschiede.
  • Rosenköpfchen (Agapornis roseicollis) – Sie kommen im Südwesten (Namibia, Botswana, Angola) Afrikas vor. Auffällig ist das pastellgrünes Gefieder und die lachsrosa gefärbte Brust, Gesicht und Stirn. Das leuchtende Blau von Bürzel und Schwanzdecke.
  • Erdbeerköpfchen (Agapornis lilianae) – sind sehr kleine Zwergpapageien. Sie kommen in Tansania, Simbabwe und Mosambik vor. Kopf und Hals sind rosa und färbt sich gelb zur Brust, Grün dominiert auch bei dieser Agaporniden-Art das Gefieder, hingegen sind die seitlichen Federn schwarz. Die Augen und der Schnabel sind rot.

Haltung von Unzertrennliche

Lovebird

Die Haltung von allen Agaporniden ist sehr unkompliziert. Bei der Haltung in der Wohnung sollte der Vogelbesitzer wissen, dass manche Unzertrennlichen wahre Krachmacher sind und einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher unmöglich machen. Jedoch kann die Stimme der Vögel sehr angenehm und melodisch sein, leises Wispern und Räuspern oder Piepsen kommen häufig vor. Als unterste Grenze sollte der Käfig nicht unter 120 H x 100 B x 60 T cm groß sein. Dieses ist natürlich nur ein Richtwert, je Größer der Käfig für die Agaporniden, desto besser. Käfige aus Holz sollte besser vermieden werden, da Agaporniden einen sehr ausgeprägten Nagetrieb besitzen. Zur Inneneinrichtung des Käfigs gehören daher immer Äste zum Nagen. Weiterhin sind Unzertrennlich bekannt für ihre Vorliebe zum Baden, eine ständig angebotene Bademöglichkeit ist daher Notwendig.

Die Haltung im Freien stellt kein Problem dar, wenn sie an das Klima gewöhnt sind. Das eingewöhnen an die Freivoliere sollte im Frühjahr geschehen, danach können sie in der Aussenvoliere mit Schutzraum überwintern. Jedoch muss der Schutzraum beheizt sein, da die Zehen und Füße leicht erfrieren können.

Ernährung von Agaporniden (Unzertrennliche)

Eine gute Ernährung von Agaporniden ist die Voraussetzung für das Wohlbefinden und die Zucht dieser Vögel. Die Zusammensetzung von Agapornidenfutter ist ähnlich wie das Futter für Wellensittiche bzw. Nymphensittiche und besteht hauptsächlich aus:

  • Hirse,
  • Glanzsaat,
  • Hafer,
  • Hanf und
  • Sonnenblumenkerne.

Verschieden Obstsorten und Gemüsesorten, sowie Aufzucht- und Eifutter gehören zu einer gesunden Ernährung von Lovebirds. Frische Knospen und die Rinde von Obstbäume und andere Baumarten runden die Kost ab. Um die Mineralstoffversorgung der Unzertrennlichen sicherzustellen, sollten ständig verschieden Mineralien angeboten werden. Frisches Wasser und Tee sorgen für den ausgeglichen Flüssigkeitshaushalt der Vögel.

Während der Brutzeit sollte den Unzertrennlichen Mehlkäferlarven und/oder Ameisenpuppen zum Fressen angeboten werden.

Zucht von Agapornis

Wer Agaporniden züchten möchte, sollte einen Nistkasten mit einer Grundfläche von 15 x 15 cm, einer Höhe von 20 – 25 cm und einem Flugloch vom 5 cm in die Zimmer- bzw. Gartenvoliere hängen, ähnlich wie beim Wellensittich. Die Brut beginnt bei Unzertrennliche mitten im Winter, so legen die Weibchen im Februar 3 – 4 Eier. Bei Rosenköpfen sollte der Winter als Ruhepause genutzt werden, bei dieser Art sollte das Einhängen der Nistkästen nicht vor März geschehen.

Die weiblichen Vögel aller Agapornithen-Arten bauen die Nester in den Kästen alleine. Als Nistmaterial für das Nest dient Rinde von verschiedene Baumarten, Gräser, Blätter und Heu bzw. Strohhalme. Frische Materialien zum Nestbau sollte während der Brutzeit immer angeboten werden. Die Brutdauer beträgt 24 – 25 Tage, bei der nur die Weibchen auf dem Gelege sitzen. Nach dem Ausfliegen (6 bis 8 Wochen) werden die Jungvögel ca. 14 Tage vom männlichen Elternvogel gefüttert. Danach sollten die Jungen die gemeinsame Voliere/Käfig verlassen, da das Männchen sie als Bedrohung ansieht und auf sie losgeht.

Der Schlupf der jungen Agaporniden gelingt nicht immer, weil viele Jungvögel im Ei absterben. Mögliche Gründe dafür können zu geringe Luftfeuchtigkeit, zu alte oder junge Zuchtpaare, Inzucht, einseitige Fütterung und/oder zu wenig Bewegung der Elterntiere sein. Eine tägliche Nistkastenkontrolle, wie es Züchter von Wellen- und Nymphensittichen machen, sollte bei Agaporniden vermieden werden. Die Vögel können auf die Kontrolle des Nistkastens sehr empfindlich reagieren und ihr Gelege verlassen. Am besten wartet man, bis man das Geschrei aus dem Kasten der Jungen hört.

Bücher über Agaponiden (Unzertrennliche)

Agaporniden (Zwergpapageien) – Unzertrennlichen oder Lovebirds: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne
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14 Antworten
  1. Janssen hans
    Janssen hans says:

    Meine Agaporniden haben schon 6 Eier im Nistkasten gehabt und es nichts passiert. Wie kann das sein, ist das Männchen schon zu alt?

    Antworten
    • Maik
      Maik says:

      Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Brut von Agaporniden ist natürlich geschlechtsreife und gesunde Aga’s und das richtige Nistmaterial. Nicht immer ist eine Zucht von Erfolg gekrönt. Hat die Henne ihre Eier abgelegt, muss es nicht heißen das diese auch befruchtet waren. Zudem muss die Henne natürlich auf den Eiern sitzen und brüten. Ich stelle mir gerade die Fragen, ob du die Eier der Agaporniden durchleuchtet hast. Damit kannst du feststellen, ob diese wirklich befruchtet wurden oder die Henne die Eier ohne Tretakt gelegt hat.

      Für die weitere Voraussetzung für die Brut von Unzertrennlichen ist das Nistmaterial entscheidend. Der Nistkasten sollte eine Größe von 25x17x17
      cm besitzen und zum Nestbau sollten verschidenen Materialien angeboten werden. Geschälte Rinde von verschiedenen Bäumen, kleine Zweige von Obst- und Hasselnussbaum und etwas Sägespäne. Zweige und Rinde müssen täglich zur Verfügung gestellt werden, damit die Henne am Nest bauen kann. Störungen während der Brutzeit mögen Agaporniden nicht so gerne. Eine Nestkontrolle sollte nur unter Umständen alle 2 – 3 Tage erfolgen und die Reinigung der Voliere/Käfigs auch auf ein Minimum reduziert werden.

      Probleme bei der Brut kann es immer geben, egal bei welcher Vogelart. Nun kenne ich deine Unzertrennlichen nicht. Ich weiß nicht wie alt sie sind, aber sicher kann es sein das dein Aga Hahn zu alt ist. Genauso kann es sein, dass die Henne nicht die Voraussetzungen für eine Brut mitbringt. Zudem sollte die Zeit für die Brut beachten (je nach Art der Unzertrennlichen im Winter ansetzten). Wer Lovebirds in der Wohnung züchten möchte, muss auf die Luftfeuchtigkeit sehr achten, sie sollte so bei 60 – 70 % liegen. Ist diese zu niedrig besteht immer eine niedrige Schlupfraten bei Agaporniden.

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  2. Rodiger
    Rodiger says:

    Ich habe von meiner Mutter einen Unzertrennlichen vererbt bekommen. Das Weibchen ist schon seit Jahren tot und das Männchen lebt alleine. Da der Unzertrennliche einen zu kleinen Käfig hatte, haben wir einen großen gekauft. Nun hört man ihn die ganze Nacht piepen, was kann ich machen?

    Antworten
    • Maik
      Maik says:

      Ich weiß jetzt nicht wie lange ihr den Unzertrennlichen schon besitzt. Entweder er muss sich noch an die neue Umgebung gewöhnen oder worauf ich tippe ist das er sich einsam fühlt. Er benötigt einen Partner/Partnerin und viel Beschäftigung.

      Antworten
  3. Nadin
    Nadin says:

    Hallo,

    Wollte mal fragen, wie das ist, wenn man die Tiere nicht gleichzeitig aufnimmt. Geht das oder sollte man das besser vermeiden? Ich spreche von vielleicht 2 Wochen dazwischen. Gewöhnen / binden sich die Tiere dann dennoch aneinander oder sind sie dann zu fest auf den Menschen fixiert?

    Liebe Grüsse

    Antworten
    • Maik
      Maik says:

      Hallo Nadin, bei allen Ziervögel, also auch bei Agaporniden (Pfirsichköpfchen, Schwarzköpfchen, Rußköpfchen, Rosenköpfchen usw.) sowie bei Wellensittichen, Nymphensittichen u.a. ist es das beste die Vögel gleich paarweise aufzunehmen. Das ist definitiv stressfreier. Ich empfehle dir ein Pärchen von einen Züchter in deiner Umgebung zu kaufen und diese dann gleichzeitig an die neue Umgebung zu gewöhnen.
      Um deine Frage jedoch zu beantworten, Agaporniden und/oder andere Ziervögel gewöhnen sich nicht innerhalb von 2 Wochen an den Menschen. Bei manchen ist die Eingewöhnungszeit deutlich länger. Du könntest einen Vogel später dazu setzen.

      Antworten
  4. Florian
    Florian says:

    Hallo,

    wir haben ein Pärchen zur Pflege bekommen und nun sind Sie quasi unsere festen Mitbewohner!

    Gerade habe ich ein Ei auf dem Boden der Voliere entdeckt! Es ist intakt! Was kann passiert sein?

    Ich habe es vorsorglich in den Nistkasten gelegt, wo sich das Pärchen gerade aufhält!

    War das falsch?

    MfG

    Antworten
    • Maik
      Maik says:

      Hallo Florian,

      ungewöhnlich das deine Agaporniden das Ei auf den Boden gelegt haben. Für die Brut von Agaporniden benötigen die Vögel Nistmaterial im Kasten. Dafür solltest du dünne Weiden- und/oder Haselnusszweige bzw. Rinde von Weichgehölze in den Nistkasten legen. Die Henne wird es sich dann schon heimisch machen, mindestens alle zwei Tage solltest du frische Ästchen geben. Das Ei kannst du aber entfernen, es wird sicher von der Stange auf den Boden gefallen sein und somit einen Schaden haben. Zumal Eier die auf den Boden gelegt wurden nicht bebrütet werden. Zum Thema Nistkasten, er sollte nicht zu klein sein, also Nistkästen für Wellensittiche, wären für Agaporniden zu klein. Für Aga’s benötigst du Nistkästen in der Größe für Nymphensittiche, damit sie Vögel den Kasten anerkennen.

      Antworten
  5. Georg
    Georg says:

    Ich züchte seit Jahren Pfirsichköpfchen, Schwarzköpfchen & Rußköpfchen und kann aus Erfahrung sagen, dass Agaporniden (Unzertrennliche) mit viel Aufmerksamkeit und Betreuung schnell zahm werden und einen ans Herz wachsen.

    Antworten
    • Katarina
      Katarina says:

      Hallo, wir haben uns letzte Woche ein Päärchen Agaporniden zugelegt. Aber sie sind sehr ängstlich & fliegen sofort weg, sobald man näher zum Käfig kommt. Hat jemand irgendwelche Tipps, was man machen könnte, damit sie sich schneller an uns gewöhnen? & wie lange geht das circa bis sie keine Angst haben werden?
      Ich habe erstmals im Leben Vögel zuhause, sind die Unzertrennliche zahme Vögel? Also kann ich sie mit der Zeit in die Hand nehmen & es streicheln? Oder geht das eher nicht?
      LG!

      Antworten
      • Maik
        Maik says:

        Agaporniden müssen wie alle anderen Vögel erst einmal ankommen. Alles bei dir Zuhause ist für sie fremd, neue Umgebung, neue und unbekannte Geräusche und von der Familie getrennt. Auf der Seite „Eingewöhnung von Wellensittichen“ habe ich beschrieben, wie ein Vogelhalter seinen gefiederten Freunden den neuen Lebensabschnitt gestalten kann. Diese Beschreibung kannst du auch auf Agaporniden anwenden und legst damit einen wichtigen Grundstein zum zahmen Vogel.

        Werden Agaporniden zahm?

        Nun jeder Vogel wird mit viel Beschäftigung zahm, jedoch dauert es seine Zeit. Du darfst nicht vergessen, dass Vögel Fluchttiere sind. Agas haben ein anderes Temperament als Sittiche und sind dadurch nicht so gut zu zähmen. Aber wenn du dich ausgiebig und ruhig mit den Vögeln beschäftigst werde sie die Scheu ablegen und irgendwann Vertrauen zu dir finden und nicht mehr so ängstlich sein.

        Antworten

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