• Autor
    Beiträge
  • #12580

    truecolor
    Teilnehmer

    Hallo zusammen (…und frohe Weihnachten),

    Kurze Lebenslauf-Rückblick (kann auch übersprungen werden):

    Unser Spitzbub (blaues Federkleid) erblickte im Februar 2015 das Licht die Welt. 4 Wochen später wurde er in unserem (kinderfreiem) Heim heimisch.
    Er hatte von Beginn an einen sensiblen Magen (Dünnpfiff). Voller Sorge waren wir zweimal beim welli-Tierarzt. Mit benebac und flüssigem Antibiotika könnten wir ihm schlussendlich zur Genesung verhelfen.

    Während eines Sabbaticals konnte sich meine Partnerin bestens um den Spitzbub kümmern, er fühlte sich pudelwohl, geniesst das freie Fliegen in der Wohnung, der Käfig blieb tagsüber offen, er könnte seine Drang- und Ruhezeit frei wählen, … er hat (fast) alle Freiheiten. Gerade jetzt sitzt er beim Schreiben auf meinem Finger, daher brauche ich etwas länger mit dem Text.
    Ab September waren wir beide wieder Vollzeit arbeitstätig. Wir brachten den Spitzbub jeden Morgen im Käfig eine Etage tiefer zur verwitweten Schwiegermutter, die sich über etwas Leben in der Wohnung freute. Abends holten wir umgekehrt den Spitzbub wieder hoch in unsere Wohnung.

    Durch einlesen in die Welliwelt gestanden wir uns ein, dass unser Spitzbub einen Bruder braucht.
    Anfang Sept. kam mit frischer grasgrüner Farbe der 6 Wochen junge junge Tipi hinzu.

    Tipi scheint von Beiden definitiv der gesundheitlich robustere, spritzigere, aufgewecktere, aber auch scheuere zu sein. Dagegen ist Spitzbub vielmehr unser warmherziges und nähebedürftiges Nesthäkchen und Senibelchen.

    Seit der im Herbst eingeläuteten Heizperiode haben wir uns elektronische Thermostate angeschafft, die die Raumtemperatur so konstant als möglich auf ca. 21 Grad halten. Auch die Luftfeuchte liegt um mind. 55% (Danke an netatmo).
    Für das Schlafen bringen wir die beiden im Käfig in unser Gästezimmer (ebenfalls 21 Grad)

    Problem:

    Wir befürchten, dass zumindest der Spitzbub durch die tägliche „Käfigwanderung“ durch das unbeheizte Treppenhaus immer wieder in die Mauser kommt und ihn das belastet.

    Lösung?:

    Jetzt war mein Gedanke, die Käfigwanderung durch das Treppenhaus zu unterlassen. Dann wären sie trotzdem zu zweit, aber Schwiegermutter bliebe alleine.

    Frage:

    Unabhängig von den eben beschriebenen Umständen … sind die Wellis robust genug, um solch kurzzeitigen Temperaturschwankungen unbeschadet zu überstehen?

    Gruß… Frank

  • #12581

    Maik
    Keymaster

    Temperaturschwankungen bei Wellensittiche sind nur ein Problem, wenn sie mit einmal aus der warmen Wohnung in die Kälte nach draußen getragen werden. Innerhalb der Wohnung ist es kein Problem. Jedoch ist es nicht so gut den Standort der Wellensittiche ständig zu ändern. Sie müssen sich ständig an der veränderten Umgebung gewöhnen, was die Kleinen sehr stressig ist. [url url=“https://www.wellensittich-infoportal.de/standort-von-wellensittichen/“]{Standort von Wellensittichen}[/url], damit sie sich wohlfühlen. Folglich sind Wellensittiche nicht unbedingt „wandertauglich“.

    Kann deine Schwiegermutter die Wellensittiche nicht komplett übernehmen?

  • #12584

    truecolor
    Teilnehmer

    Hallo Maik,

    Danke, dann scheint das nicht das Problem zu sein , wenn der Spitzbub öfter mal in die Mauser kommt.

    Niemand von uns dreien möchte unsere zwei Schätzle komplett in der Obhut der Schwiegermutter lassen.

    Das sind unsere „Kinder“ 🙂
    Sie haben nur zwei Standorte: unsere Wohnung und die der SchwiMu.
    Bei uns können sie in alle Zimmer durchfliegen.

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.