#13382

Maik
Keymaster

Rotklee (Trifolium pratense) ist nichts anderes als Wiesen-Klee und wird als Futtermittel in der Landwirtschaft viel eingesetzt. Jedoch ist Rotklee nichts für Tiere die keine Wiederkäuer sind, ich rate die ab den Klee deine Wellensittiche zu geben. Folgendes schreibt die Giftpflanzendatenbank:

  • Deutsch Rot-Klee; Wiesen-Klee
  • Franzoesisch Trèfle des prés; Trèfle violet
  • Italienisch Trifoglio dei prati; Trifoglio rosso; Trifoglio violetto
  • Schweizerisch Taifegl cotschen
  • Englisch Red clover

Familie / Taxonomie
● Fabaceae, Leguminosae (Schmetterlingsblütler)

Pflanzentyp / Habitat
● Kultur- und Wildpflanze

Toxikologie / Giftigkeit
● Pflanze: in Ausnahmefällen stark giftig ••

Verbreitung
Zwei Unterarten:
● Trifolium pratense L. s.str. (Gewönlicher Rot-Klee): Fettwiesenpflanze: Wiesen, lichte Wälder; kollin-subalpin(-alpin); ganze Schweiz; Europa, Sibirien.
● Trifolium pratense subsp. nivale (W. D. J. Koch) Ces. (Schnee-Rot-Klee): Bergpflanze; Wiesen, Alpweiden; (subalpin-)alpin; CH: Alpen; Mittel- und Südeuropa.

Beschreibung
15-40 cm hohe, mehrjährige, manchmal zweijährige, krautige Pflanze.
Stängel: aufsteigend, oft verzweigt, mit grundständiger Blattrosette.
Blätter: grün, 3-zählig, Teilblätter: eiförmig oder oval, meist ganzrandig, bis 3 cm lang, freier Teil der Nebenblätter: eiförmig, plötzlich in eine Granne zusammengezogen.
Blüten: gelblich- oder rötlich-weiss oder rot, röhrenförmig, ± sitzend, Kelchröhre: 10-nervig, aussen behaart, in kugeligem bis eiförmigem Blütenstand: Durchmesser 1.5-3 cm, am Ende der Zweige, ungestielt oder sehr kurz gestielt, von den obersten Blättern ± umhüllt.
Blütezeit: Mai-Oktober
Früchte: Hülsenfrucht, 1.5-4 mm lang, bis zu 1mm breit, mit 1-2 Samen.
Wurzel: wurzelt bis 2 m tief, mit unterirdischen Ausläufern.

● Trifolium pratense: Pflanze kräftig, aufrecht. Stängel und Kelch wenig behaart. Der untere Kelchzahn ist 2mal so lang wie die Kelchröhre. Blüten rot.
● Trifolium pratense subsp. nivale: Pflanze niederliegend oder aufsteigend. Stängel und Kelch anliegend behaart. Der untere Kelchzahn ist nur bis 1/3 so lang wie die Kelchröhre. Blüten gelblich- oder rötlich-weiss.

Verwechslungsgefahr
● Andere Trifolium-Arten

Giftige Pflanzenteile
Alle grünen Pflanzenteile.

Weitere Trifolium-Arten
● Trifolium hybridum L. s.l. (Bastard-Klee) – in Ausnahmefällen stark giftig
● Trifolium repens L. s.l. (Kriechender Klee) – in Ausnahmefällen stark giftig

Quelle: http://www.vpt.uzh.ch/de.html

Auch Glücksklee ist nichts für Wellensittiche.